16.05.2019 | STRATEGIEN & WEGE FÜR DIGITALE ZUKUNFTSKOMMUNEN & LANDKREISE


Das nächste VDC TZ Meetup zum Digtalen Wandel findet am Donnerstag, den 16. Mai 2019, von 14 – 17 Uhr statt.

Zur Teilnahme melden Sie sich bitte bequem über unser ++ Online-Anmeldeformular an. Veranstaltungsort ist das Auditorium im ++ Technologiezentrum St. Georgen.

 

INTRO

Die zukunftsfähige Digitalisierung der Prozesse im öffentlichen Dienst ist auch für Städte, Gemeinden oder Landratsämter ein Muss. Bundesweit laufen unzählige Projekte zur Entwicklung digitaler Verwaltungs- und Serviceleistungen.

Staat und Verwaltung sollen sich umgestalten und an die zunehmend digitalisierten Lebenswelten ihrer Bürger anpassen. Andere Länder zeigen schon heute, dass das vor allem dann gelingen kann, wenn konkrete Anwendungen die Digitalisierung für die Menschen positiv nutzbar und erfahrbar machen.

“Insgesamt bietet die Digitalisierung der deutschen Verwaltung die Chance, ihre vielfältigen Aufgaben zum Wohl von Wirtschaft und Gesellschaft besser zu erfüllen, öffentliche Ressourcen effizienter und zielgenauer einzusetzen, Bürger und Unternehmen zu entlasten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken. Sie ist nicht weniger als die Neugestaltung der Verwaltung vor dem Hintergrund der veränderten technischen Möglichkeiten. Damit die Potenziale erschlossen werden können, braucht es engagiertes Handeln mit Strategie und Struktur”, schreibt Dirk Stocksmeier für die Bertelsmann Stiftung in der Empfehlungen für eine gesamtstaatliche Strategie zur Digitalen Transformation der Verwaltung.

Einige dieser engagiert handelnden Menschen, Projekt-Initiatoren und innovativen Entscheider möchten wir vorstellen. Die vortragenden Experten dieses Meetups können sicher zu Austausch und Diskussion anregen und für die Teilnehmenden die wichtigen Erfolgsfaktoren für eine gelingende Digitalisierung identifizieren.

Beim VDC TZ Meetup am 16. Mai 2019 präsentiert Ihnen die ++ imsimity GmbH, parallel zum Vortragsprogramm, Live-Demos mit unterschiedlichen Ansätzen und Best Practice Beispielen.

 

ZIELGRUPPE

Landräte, Oberbürgermeister, Bürgermeister, Amtsleiter, Digitalisierungs-Experten für und in den Kommen und Landkreisen, für Digital-Projekte zuständige Mitarbeiter, alle Interessierten in der Stadt- und Landreisentwicklung.

 

AGENDA

 

14:00 Uhr
Begrüßung und Moderation
Martin Zimmermann und Bernd Folkmer, ++ Vorstandsmitglieder Virtual Dimension Center TZ St. Georgen

 

14:15 Uhr

Digitaler L@ndkreis Tuttlingen

Jörg Sattelmayer, Stabsstelle für Wirtschaftsförderung und Kreisentwicklung,  ++ Landeskreis Tuttlingen

Das Ziel des Projekts “Digitaler L@ndkreis Tuttlingen” ist eine Ist-Analyse der Netzabdeckung im Landkreis, die Identifizierung von Versorgungslücken, ein Soll-Ist-Vergleich mit den Anforderungen aus der Wirtschaft bezüglich des Mobilfunks und darauf aufbauend die Entwicklung von Szenarien und Strategien zur Stärkung und Weiterentwicklung des Mobilfunknetzes im Landkreis Tuttlingen unter besonderer Berücksichtigung des künftigen 5G-Standards. Aus diesen Strategien wird ein konkretes Pilotvorhaben abgeleitet mit einer planerischen Konzeption des Netzausbaus im Landkreis Tuttlingen. Dieses soll die Dateninfrastruktur im Landkreis stärken, um die Herausforderungen und Chancen des digitalen Wandels bewältigen und nutzen zu können.

 

14:45 Uhr

Heidelberg: Die vier Kernelemente der digitalen Plattform “Mash”

Manfred Leutz, Leiter des Amtes für Digitales und Informationsverarbeitung der ++ Stadt Heidelberg (angefragt)

Vier Kernelemente werden mittels  der digitalen ++ Plattform “Mash” den Bürgern zur Verfügung gestellt: Das Bürgerportal, auf dem jeder Bürger online alle für seine jeweilige Lebenssituation wichtigen Serviceinformationen gebündelt findet. Ein digitaler Assistent liefert dabei wichtige Notfallnummern und Ansprechpartner für Beratung und Hilfe in bestehenden Institutionen. Das mobile Medien- und Digitallabor – Ein Info- und Experimentiermobil, das die digitalen Vorteile in den Stadtteilen, in Kindergärten, Schulen und auch Seniorenwohnheimen aufzeigen und für jedermann erlebbar machen soll. Ein intelligenter Winterdienst für sichere Straßen. Sensoren können künftig frühzeitig die Gefahr von Glätte auf Straßen und Brücken identifizieren. Der Füllstand von Streugutbehältern soll ebenso digital erfasst werden. Dadurch kann der Winterdienst zielgerichteter eingesetzt und die Route der Streufahrzeuge effizienter geplant werden. Als Digital-Lotsen sollen künftig Mitarbeiter In allen städtischen Ämtern als Ansprechpartner für das Thema Digitalisierung dienen und die Digitalisierung in Heidelberg in all ihren Facetten vorantreiben.

 

15:15 Uhr

Kaffeepause und kleiner Imbiss | Möglichkeit verschiedene Live-Demontrationen digitaler Projekte und Anwendungen kennen zu lernen und selbst zu testen.

 

15:45 Uhr

Förderprogramme aus der Digitalisierungsstrategie digital@bw der Landesregierung

Stella Grießmayer, Stabsstelle Digitalisierung, ++ Städtetag Baden-Württemberg

Die Digitalisierung verändert unsere Arbeitswelt grundlegend: Damit diese Transformation gelingt, gilt es, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf allen Ebenen der Kommunalverwaltung einzubinden. Sie sollen für die Chancen der Digitalisierung begeistert und auf die Herausforderungen vorbereitet werden. Die kommunalen Landesverbände haben deshalb das Multiplikatoren-Programm „Kommunale Digitallotsen“ ins Leben gerufen. Damit die Kommunen für die Bürgerinnen und Bürger attraktiv bleiben, werden seit 2017 durch das Ministerium für Inneres, Digitalisierung und Migration unter dem Titel „Gemeinden, Städte und Landkreise 4.0 – Future Communities“ Digitalisierungsprojekte gefördert.

Wie sieht die digitale Infrastruktur der Zukunft aus? Wie können Mobilitätsangebote bestmöglich vernetzt werden? Wie können die bestehenden Verkehrssysteme optimiert werden? Dies sind Fragen, bei denen Kommunen eine zentrale Rolle spielen werden. Aus diesem Grund ist das Projekt Innovationspartnerschaften für Kommunen und Mobilitätswirtschaft 4.0 entstanden. Ziel ist es, mit der Verbreitung von bereits vorhandenen und erprobten digitalen Mobilitätslösungen, wie z. B. vernetzter Verkehrssteuerung, dem automatisierten Fahren und auf Daten-Plattformen basierenden Mobilitätslösungen, den Sprung ins neue Zeitalter der intelligenten Mobilität in Baden-Württemberg zu schaffen. Die Ausschreibung (bis September 2019) erfolgt in Form eines Förderprogramms im Kontext des Strategiedialogs Automobilwirtschaft sowie der Digitalisierungsstrategie digital@bw der Landesregierung.

 

16:15 Uhr

Extended Realitiy (XR) Technologien im Einsatz bei Kommunen und Landkreisen

Martin Zimmermann, Managing Director ++ imsimity GmbH

Die Bürgerinnen und Bürger in den Mittelpunkt stellen – das ist das Ziel der Dienstleistungen von Landkreisen und Kommunen. Lebens- und Arbeitsräume durch neue, digitale Lösungen zu vereinfachen und zu verbessern sind deshalb wichtige Aufgaben, denen sich die Verantwortlichen stellen müssen. Sei es im Bereich Schule, Aus-und Weiterbildung, beim Training von Angehörigen bei der häuslichen Pflege  oder zur besseren medizinischen Versorgung durch den Einsatz von Telemedizin. Auch das Standortmarketing kann bei diesen neuen digitalen Möglichkeiten aus dem Vollen schöpfen. Doch wie können Augmented, Mixed oder Virtual Reality Technologien diese Aufgaben sinnvoll und vorteilhaft ergänzen? Ja sogar manche Prozesse komplett neu definieren und alte Vorgehensweisen hinfällig machen? Der Vortrag stellt aktuell umgesetzte XR-Projekte vor und gibt einen Ausblick in die mittel- und langfristige digitale Zukunft – beispielsweise durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz, Learning Analytics oder Brain Computer Interfaces.

 

17:00 Uhr

Abschließender Austausch und Diskussion | Möglichkeit verschiedene Live-Demontrationen digitaler Projekte und Anwendungen kennen zu lernen und selbst zu testen.

 

ANMELDUNG

Melden Sie sich bequem über das  ++ Anmeldeformular an. Die Teilnahmegebühr beträgt 50€ zzgl. MwSt. Für Studenten und Schüler  sowie VDC Mitglieder ist die Veranstaltung kostenfrei. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie Fragen haben, per  ++ E-Mail oder unter Telefon +49 (0) 7724 94 94 33.

 

Hier können Sie demnächst auch das Programm ++ als PDF / Flyer herunterladen…

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im digitalen Schwarzwald.

 

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